Immer wieder neu gedacht: Die GASAG-Marke im Wandel

Jedes Stück aus der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin hat seinen Ursprung im Atelier von Chefdesigner Thomas Wenzel. Das gilt natürlich erst recht, wenn es um Unikate geht. Auf seinem großen Zeichentisch liegen handgezeichnete Skizzen mit Entwürfen für GASAG-Logos. Die KPM hat sie aus feinstem Porzellan gefertigt. Im WorkCafé am neuen Unternehmenssitz der GASAG macht die einzigartige Logowand die Geschichte der Marke GASAG lebendig.

„Mir war wichtig, die Entwicklung der GASAG durch unsere handgefertigten Objekte sinnlich erlebbar zu machen.“  Thomas Wenzel, Chefdesigner der KPM 

100 Jahre Markengeschichte aus KPM-Porzellan

Die KPM Berlin hat die GASAG-Logos aus rund 100 Jahren aus edlem Porzellan hergestellt. Das älteste Markenlogo stammt aus dem Jahre 1923. Berlin galt damals als eine der modernsten Industriemetropolen der Welt. Die bereits 1847 gegründeten Städtischen Gaswerke wuchsen zu einem bedeutenden Unternehmen heran und firmierten nach dem Zusammenschluss von Groß-Berlin erstmals als GASAG. Die GASAG beleuchtete nicht nur die Straßen der Stadt, sondern versorgte auch immer mehr Haushalte, das Handwerk und die Industrie. „Ich habe mich dafür entschieden, das älteste Logo in der traditionellen Porzellan-Fertigungstechnik des Gießens herzustellen“, erläutert Wenzel. Bei den Logos aus der nahen Vergangenheit wurden modernere Technologien angewandt. 

Der EUREF-Campus in Berlin Schöneberg: Hier, an einem alten Gaswerkstandort, beziehen viele Unternehmen der GASAG-Gruppe im Laufe des Jahres ihre neuen Quartiere. Den Anfang machen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GASAG AG, der GASAG Solution Plus und der Geo-En Energy Technologies, die ab März 2021 in hochmodernen Bürogebäuden mit einem innovativen Raumkonzept arbeiten. Variable Arbeitslandschaften ersetzen starre Büros, das öffentliche WorkCafé ersetzt die herkömmliche Kantine. Hier ist Raum für Smalltalks, aber auch für kreative, spontane Treffs, um neue Projekte voranzutreiben. Mit der neuen Ausstattung in den Bürogebäuden ist GASAG für die agile und digitalisierte Arbeitswelt optimal vorbereitet.

Neue Impulse am neuen Firmensitz

Im WorkCafé bietet sich die Logowand als Inspirationsquelle an, zeigt sie doch, wie sich GASAG im Laufe der Jahrzehnte immer wieder gewandelt hat. Angefangen als Betreiber von Gaswerken, ist GASAG heute ein integrierter Energiedienstleister, der die Energiewende in Berlin und der Region aktiv vorantreibt. Am neuen Standort kann der Berliner Energiedienstleister zeigen, dass CO2-Neutralität heute schon möglich ist, denn die Zukunft hat am EUREF-Campus längst begonnen.

Die Energiezukunft hat schon begonnen

Bereits seit Jahren erfüllt die Konzerntochter GASAG Solution Plus mit ihrem Energiekonzept für den EUREF-Campus die Klimaziele für 2050. Und auch die neuen Bürogebäude sind zukunftsweisend. Als KfW-55 Effizienzhaus konzipiert, brauchen sie nur etwa halb so viel Energie, wie von den strengen gesetzlichen Vorgaben vorgeschrieben. Vom neuen Standort verspricht sich GASAG neue Impulse, denn auf dem 5,5 Hektar großen Campus haben sich zahlreiche Unternehmen, Institute und Startups aus den Bereichen Energie und Mobilität angesiedelt. Mit dem Umzug an den traditionsreichen Standort verbindet GASAG ihre Verwurzelung in der Stadt mit dem Anspruch, die Energiezukunft Berlins mitzugestalten. Tiefe Wurzeln in der Region hat auch die KPM Berlin:  

„Als ältestes produzierendes Unternehmen der Stadt ist es für uns eine besondere Freude, dass wir diesen besonderen Auftrag für die GASAG übernehmen konnten. Unser Anspruch ist es, wertvolle Tradition und Erfahrung mit Innovation und Modernisierung zu vereinen.“  Jörg Woltmann, Inhaber der KPM Berlin 

Nachhaltigkeit ist ein weiteres Thema, das beiden Berliner Unternehmen gleichermaßen wichtig ist. Die GASAG setzt auf klimaschonende, innovative Lösungen, damit Energie bezahlbar und die Versorgung gesichert bleiben. Und es gibt kaum ein nachhaltigeres Produkt als hochwertiges, langlebiges Porzellan. Es besteht zu 100 Prozent aus Naturstoffen und wird häufig von Generation zu Generation weitergegeben. 

Handmade in Berlin

Seit mehr als 250 Jahren stellt KPM hochwertiges Porzellan fast ausschließlich in Handarbeit her. Bis ein Stück die Manufaktur verlässt, sind viele Schritte notwendig. Dazu gehören der Entwurf, das Anfertigen von verschiedenen Gussformen, mehrere Brenngänge, Glasieren, Bearbeiten und Veredeln der Oberflächen und dazwischen immer wieder Qualitätskontrollen. 

 

Beitrag von Ute Czylwik